Halbeinkünfteverfahren
Das Halbeinkünfteverfahren ist eine steuerliche Regelung in Deutschland, bei der nur 50 Prozent der Erträge oder Gewinne besteuert werden, während die andere Hälfte steuerfrei bleibt. Heute findet es vor allem bei der einmaligen Kapitalauszahlung aus einer privaten Renten- oder Fondspersonenversicherung Anwendung.
Bedeutung bei der privaten Altersvorsorge
- Steuerlicher Vorteil: Bei einer Einmalzahlung in der Rente wird nur der Gewinn (Auszahlungsbetrag minus der Summe der eingezahlten Beiträge) zur Hälfte versteuert.
- Persönlicher Steuersatz: Die zu versteuernde Hälfte des Gewinns unterliegt dem individuellen persönlichen Einkommensteuersatz im Alter, der oft niedriger ist als der reguläre Steuersatz.